Achte auf Ablauf und Zahlungsforderung
Die Polizei Hamburg beschreibt Fälle, in denen Interessierte nach einer Anzeige per E-Mail kontaktiert werden, die Wohnung allein über einen Schlüsseltresor besichtigen und danach Unterlagen oder Geld übermitteln sollen.
Misstrauisch solltest du werden, wenn niemand die Besichtigung persönlich begleitet, eine auffällig günstige Wohnung ohne nachvollziehbare Erklärung angeboten wird oder Kaution und erste Miete vor einer verifizierten Vertragsbeziehung verlangt werden.
Vor der Zahlung den Vertragspartner verifizieren
Bestehe auf einen nachvollziehbaren Kontakt mit der vermietenden Person oder einer zuständigen Verwaltung. Prüfe, ob die Angaben im Inserat mit dem Vertrag und dem tatsächlichen Zahlungsempfänger übereinstimmen.
Sende keine Schufa-Auskunft, Ausweisdokumente oder Bankdaten an eine unbestätigte Adresse. Frage nach, warum ein Dokument erforderlich ist und ob es erst in einem späteren Bewerbungsschritt eingereicht werden kann.
Bei einem Verdacht Beweise sichern und melden
Speichere das Inserat, E-Mails und Zahlungsaufforderungen. Die Polizei Hamburg empfiehlt, verdächtige Anzeigen dem Portal zu melden. Wenn bereits Daten oder Geld weitergegeben wurden, wende dich an deine Bank und die Polizei.
Diese Hinweise ersetzen keine individuelle Beratung. Nutze bei akuter Gefahr oder einer bereits geleisteten Überweisung die offiziellen Kontaktwege der Polizei und Bank.
